Sehenswertes

Schloss & Gut Wendlinghausen

Schloss & Gut Wendlinghausen zählt mit seiner einzigartigen Architektur zu den prachtvollsten Bauten der Weserrenaissance. Als Wasserschloss am Anfang des 17. Jahrhunderts in der Gräfte erbaut, thront der prachtvolle Bau auf Eichenpfählen und bietet seinen Besuchern heute eine unvergleichliche Atmosphäre und ein herrliches Ambiente.
Ob Hochzeiten, Kulturveranstaltungen oder bei einem der zahlreichen Schlossfeste - das Gut verzaubert alle Gäste mit seinem unverwechselbaren Charme.
Der Vetter des Erbauers Hilmar von Münchhausen, der berühmte Lügenbaron, der seine Mitmenschen gerne mit herrlichen Geschichten verzauberte, war ein oft und gern gesehener Gast des Gutes.
Das Anwesen befindet sich seit seiner Erbauung im Familienbesitz.
 
Paradiesisch schön - der Schlossgarten. Naturliebhabern bietet das Anwesen Wendlinghausen eine außergewöhnliche Besonderheit: Den herrlichen Schlosspark. Durch die Fülle seltenster Pflanzen, verzaubert der Park seine Besucher.
Durch seine außergewöhnlich vielfältige und seltene Botanik und mit seiner einladenden Größe von über drei Hektar, zählt der Park zu den ökologischen Einzigartigkeiten der Region. Vom EGHN (European Garden Heritage Network) zu einer der bedeutendsten Gartenlandschaften im ostwestfälischen Raum ausgelobt, ist der Wendlinghausener Schlosspark ein Paradebeispiel modernster Botanik.
Im Sommer erleben Sie Kunst und Natur im Einklang, während Sie unter den Solitärbäumen eine der exklusiven internationalen Kunstausstellungen besichtigen können.
 
Kulturelle Highlights vor historischer Kulisse. Überhaupt  sorgt das Schloss & Gut Wendlinghausen mit seinem reichhaltigen Kulturangebot für einen unvergesslichen Aufenthalt seiner Gäste.
Vom imposanten Oldtimertreffen bis hin zum galanten Schlossfest finden Sie hier ein exklusives und umfassendes Angebot hochinteressanter und abwechslungsreicher Unterhaltung.
Das Kulturangebot wird durch eine herrliche Landschaft umrahmt und verleiht so den Veranstaltungen und Festen eine exquisite Note.
 
 

 
 
Schloss Wendlinghausen
 
 

Wildbeobachtungsplattform

 

Wildbeobachtungsstation

Seit dem Sommer 2009 steht mit der Wildbeobachtungsstation auf dem Altarstein in Schwelentrup eine weitere Attraktion zur Verfügung. Hier haben Natur- und Tierfreunde die Möglichkeit, unter fachkundiger Begleitung oder auch auf eigene Faust, heimische Wildtiere unter natürlichen Bedingungen zu beobachten. Zusätzlich  bieten Tafeln Informationen über einige Tierarten und die Möglichkeit, so das Warten auf die Tiere etwas zu verkürzen. Aber auch wenn man mal kein Glück hat und keine Tiere sieht, entschädigt die Station mit einem herrlichen Blick über die weite Landschaft und bei klarem Wetter sogar bis zum Hermannsdenkmal in Detmold.

 

 

Stallscheune und Erlebnisspiel- und Rastplatz

Die Stallscheune ist ein transloziertes Gebäude, das zunächst 1684 in Barntrup aufgebaut, in den 70er Jahren vom Freilichtmuseum Detmold abgebaut und schließlich durch Schwelentruper Vereine und ein Beschäftigungsprojekt direkt am Kurpark in Schwelentrup wieder aufgebaut wurde. Heute wird Sie vom Verkehrsverein und vom Verein Tiere im Dorf genutzt und dient als Anlaufpunkt für Gäste und Einheimische. Neben der Touristinformation sind hier auch die Post, die gemeindliche Bücherei und eine Außenstelle des Standesamts untergebracht. Wiederkehrende Veranstaltungen wie das „Kino in der Stallscheune“ oder die traditionelle Parkbeleuchtung finden in der Stallscheune selbst sowie im Kurpark statt.
Mit Hilfe des europäischen LEADER-Programms wurde direkt neben der Stallscheune ein naturnaher Erlebnis Spiel- und Rastplatz errichtet, der sowohl Groß als auch Klein zum Spielen und Verweilen einlädt.
 

Steinberg

In den Jahren von 1963 bis 1992 wurde der Steinberg in Schwelentrup durch die NATO als Raketen- und später als Radarstation genutzt. Nach Aufgabe der Stellung geschah dort nicht viel, sodass die Infrastruktur zu einem großen Teil entwendet oder zerstört wurde. 1998 wurde der NABU Lippe e.V. Eigentümer des 10 ha großen Geländes und begann mit zahlreichen Renaturierungsmaßnahmen. So wurden die versiegelten Flächen weitgehend aufgebrochen sowie Bauwerke und 1,5 km Sicherheitszaun beseitigt. Ein Gebäude wurde als Winterunterschlupf für  Fledermäuse umgebaut. Mittlerweile ist der Steinberg Siedlungsraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten wie z.B. der Schlingnatter.
Als „Treffpunkt“ einiger Wanderwege bietet der Steinberg auf einer Höhe von 396 m bei gutem Wetter einen wunderbaren 360°-Rundumblick über den Teutoburger Wald mit dem Hermannsdenkmal sowie bis zum Kaiser-Wilhelms-Denkmal und Wesergebirge.